Walkenhorst

Welche Arten von Hundeversicherungen gibt es?

Eine Hundeversicherung schützt den Hundebesitzer innerhalb des vereinbarten Deckungsbetrags vor Schadenersatzansprüchen dritter Personen gegen ihn, welche infolge seiner Tierhaltung entstehen können. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 833) kann der Hundebesitzer oder Tierhalter für alle Schäden, die sein Tier anstellt, ohne eigenes Verschulden schadensersatzpflichtig gemacht werden.

Eine Tierhaftpflichtversicherung ist eher für größere Tiere gedacht (Hunde oder Pferde), da die Kleintiere in der Privatversicherung miteingeschlossen sind.

Die Hundeversicherung wird ausgeführt bei:

– Personenschäden (Schmerzensgeld, Behandlungskosten nach einem Hundebiss etc.)
– Sachschäden (Beispiel: der Hund zerstört die teuren Gästeschuhe)
– Vermögensschäden als Ergebnis eines Personen- oder Sachschadens.

Manche Versicherer schließen Hunde bestimmter Hunderassen aus oder erhöhen deswegen die Beitragssumme. Das betrifft in erster Linie Kampfhunde, weil sie ein großes Risiko für die Umgebung darstellen. Zusätzlich schließen die Versicherer einige Schäden in der Hundeversicherung nicht ein. Beispiel hierfür: Der Hundehalter spaziert seinen Hund ohne Maulkorb oder Leine – die ist allerdings Pflicht für den Halter. Oder der Hundehalter wird eigens beschädigt. Hierbei deckt die Hundeversicherung die direkten Schäden, sogar Gerichts- und Prozesskosten ab.

Eigentümer von Kampfhunden sind beinahe in allen deutschen Bundesländern zu besonderen Schutzmaßnahmen erzwungen, beispielsweise zur Tierhaftpflichtversicherung.

Eine Hundeversicherung kann in folgende Kategorien eingeteilt werden:

• Kranken- und Operations-Kostenversicherung,
• Hundehalterschutz, sowie
• Hundehalterhaftpflichtversicherung

Seit 2013 ist die Hundeversicherung (für jede Hundeart) Pflicht in diesen Bundesländern: Hamburg, Niedersachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für diese Bundesländer gilt die Regel, dass ein Hund ab seinem 3-6 Monaten versichert sein muss. Außerdem ist für mehrere Bundesländer Maulkorbpflicht, genauso wie die Leinenpflicht auf der Tagesordnung.

Wie bei jeder Art von Versicherung gibt es Eigenschaften, auf die der Versicherungsnehmer aufpassen müsste:

• Hundezüchter sind meistens in der Position, die neugeborenen Welpen für ein Jahr bei der Welpen Mutter mitzuversichern
• Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass der Mindestversicherungsbetrag 1 Mio. ist
• Fremdhalter sollten ebenso mitversichert werden

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